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Coachingangebote für Jugendliche bringen messbare Erfolge für Ausbildung, Schule und Elternhaus

Unruhige Klassen, unkonzentrierte Schüler – die Schulen beklagen die zunehmend fehlende Leistungsbereitschaft bei vielen jungen Menschen. Das Problem setzt sich in der beruflichen Ausbildung fort, wo Unternehmen die notwendige Ausbildungsreife von Schulabgängern vermissen. Auf der anderen Seite leiden viele Branchen und Betriebe unter einem gravierenden Fachkräftemangel und suchen händeringend nach geeigneten Lehrlingen. Wenn aber Lehrer, Unternehmen und Eltern nicht mehr weiterkommen und vor allem auch die Jugendlichen selbst nicht glücklich sind, dann sind neue Ansätze gefragt.

Vom Coaching zum JugendCoaching

Coaching ist in Wirtschaft und Sport schon seit langem ein strategisches und etabliertes Instrument für die persönliche und berufliche (Weiter-)Entwicklung von Erwachsenen. Dass Coaching auch für Jugendliche einen innovativen und sehr erfolgreichen Förderansatz dar-stellt, ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Coach Axel Jagemann aus München hat schon früh erkannt, dass Coaching gerade auch bei Jugendlichen in der schwierigen Phase der Selbstfindung und bei der beruflichen Orientierung hohe Erfolgschancen hat. Als einer der Pioniere im JugendCoaching unterstützt er seit vielen Jahren junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren. Seine Klienten kommen aus allen Schultypen: Von der Förderschule bis zum Gymnasium, aber auch Azubis und Studenten schätzen seine fachliche Expertise. Jagemann setzt bei seinen Coachings auf das vertrauliche „Vier-Augen-Prinzip“, das dabei helfen soll, Potenziale zu erkennen und gezielt zu entwickeln. Unabhängig davon, ob sich ein Jugendlicher in einer Krise befindet, seine Noten verbessern möchte oder nach grundsätzlicher Orientierung sucht: Ein JugendCoaching mit einem speziell dafür ausgebildeten Berater bietet in jedem Fall hohe Chancen die Motivation, das Selbstbewusstsein und die Leistungsbereitschaft zu steigern.

Erfahren, wer ich bin und was ich will

Zuhause ständig Krach und die Schule als Feindesland – so sah es beim 14-jährigen Lars aus, als er sich für ein Coaching bei Axel Jagemann entschied. Fünf Monate und ein Zeugnis später hat sich bei Lars eine Menge getan. „Mit Axel konnte ich schnell offen über meine Probleme reden“, erzählt er. „Mit den Analysen, die ich dann gemacht habe, habe ich gesehen, dass ich mich völlig anders verhalten habe, als ich eigentlich bin. Dass ich mich innerlich sehr zurückgezogen habe, obwohl mir die Nähe zu anderen eigentlich wichtig ist.“ Und worin sieht Lars heute seine wichtigsten Erfolge? „Ich weiß jetzt, dass ich nicht cool sein muss. Ich bin viel selbstbewusster und kann auf Menschen zugehen. Außerdem merke ich in Konflikten schnell, was ich selber dazu beigetragen habe. Dann entschuldige ich mich und versuche, es besser zu machen. Außerdem gehe ich heute viel lieber in die Schule, weil ich das Positive und nicht das Negative an ihr sehe.“

Erfolgsfaktor JugendCoaching

Solche persönlichen und sozialen Reifungsprozesse sind es, die Axel Jagemann anstößt und begleitet. Auch an Lehrern sind die Veränderungen von Lars nicht unbemerkt vorüber ge-gangen. Im letzten Zeugnis hieß es über Lars, der einst als Störer und Klassenclown galt: „Lars hat gelernt, sein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und seine spontanen Äußerungen besser unter Kontrolle zu bekommen. … Er hat das Klima in der Klasse immer wieder positiv beeinflusst. … Er war im Unterricht stets präsent und brachte sein Hintergrundwissen gewinnbringend ein.“

Auch aus Unternehmenssicht ist JugendCoaching ein strategisches Instrument in der Personalentwicklung, dessen Vorteile klar auf der Hand liegen: Imagegewinn als attraktiver Arbeitgeber, frühzeitige Bindung der Auszubildenden ans Unternehmen und Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Ausbilder können mit einer schnelleren Integration von neuen Auszubildenden und deutlich weniger Konfliktpotential am Arbeitsplatz rechnen.

Und nicht zuletzt kann JugendCoaching wertvolle Hilfe bei der Integration von jugend-lichen Migranten in die Gesellschaft leisten. Durch den aktuellen Zuzug von immer mehr, teils minderjährigen Flüchtlingen, ist auch die Politik stark gefordert, diese frühzeitig mit gezielten Maßnahmen zu fördern und ihnen damit den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Bild Urheberrecht: kurhan / 123RF Stockfoto

Comments 2

  1. Profilbild von Stephan Stockhausen
    Stephan Stockhausen

    Danke für Ihren Beitrag, Herr Jagemann.
    Bei mir wirft er zugleich grundsätzliche Fragen auf. Dass Coaching als Form und Angebot für Jugendliche einen Markt hat und sicher auch sinnvoll wirken kann, glaube ich sehr wohl. Zugleich frage ich mich erstens, warum wir als Gesellschaft immer früher beginnen müssen, Konzepte der Erwachsenenwelt auf Heranwachsende zu übertragen. Haben nicht auch Jugendliche das Recht auf angemessenes Wachstum mit allen Schwierigkeiten, die dazu gehören (Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel, Rebellion usw.)? M. E. sorgt ein gesudnes Durchleben bestimmter Lebensphasen ebenso wie das Durchleben von Kinderkrankheiten zu mehr Resilienz im Erwachsenenleben. Ganz abgesehen davon, dass ich beobachte, wie viele Erwachsene verlernt haben, ihr inneres Kind wahrzunehmen und genau daran als Erwachsene scheitern.
    Daneben stellt sich für mich die noch viel wichtigere Frage, ob hier eigentlich die Richtigen Adressaten der Leistung sind. Braucht es nicht eher viel mehr Eltern-/Paten- und Lehrercoaching? Hier sehe ich die Verantwortung, Jugendlichen einen Raum zu gestalten, in dem sie ihre ganz eigenen Wachstumsschritte gehen können, damit scheinen nur manche Erwachsene hilflos überfordert zu sein.
    Es erinnert mich an den Reflex in Unternehmen: Mitarbeiter XY muss ins Coaching, weil sein Verhalten nicht passt und am Ende zeigt sich, wie groß der Einfluss des Führungsverhaltens auf diese Symptome ist.
    Beste Grüße,
    S. Stockhausen

  2. Profilbild von Axel Jagemann Post
    Author
    Axel Jagemann

    Hallo Herr Stockhausen,
    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre berechtigten Fragen.
    In meiner JugendCoaching-Praxis kommen über 85% Jugendliche die im Mittelmaß stecken: in Schule, Ausbildung, Sport, oder auch was persönliche/soziale Kompetenzen betrifft. Der Rest hat mit echten Krisen zu tun oder arbeitet bewusst an der Optimierung einzelner Bereiche. Da, nach meinem Empfinden, auch die Mehrheit von uns Erwachsenen (angesichts unserer eigentlichen Potenziale) im Mittelmaß lebt, ist JugendCoaching ein Weg, diesen Kreislauf frühzeitig zu durchbrechen und junge Menschen auf dem Weg zu einem erfüllteren Leben zu begleiten.
    Die zerfallende Familienstruktur und der fehlende „Clan“ (Onkel, Tanten) spielen ebenfalls eine große Rolle. Viele Jugendliche haben wenige oder keine erwachsenen Vertrauenspersonen/Rollenmodelle in ihrem Leben. Hier kann der JugendCoach Vertrauen neu aufbauen helfen.
    Ich stimme Ihnen zu, dass die Eltern/Lehrer oft dringender ein Coaching benötigen, als die Jugendlichen. Wenn die Einsicht dafür vorhanden ist, gut, Wenn nicht, kann der Jugendliche im Coaching lernen auch mit solchen Situationen konstruktiv umzugehen. Teilweise haben JugendCoachings zu grundsätzlichen positiven Veränderungen in ganzen Familien geführt.
    Viele Grüße,
    Axel Jagemann

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