Julia Engelmann dichtet sich in die Herzen

Jennifer Julie Frotscher Allgemein, Karriere & Erfolg Leave a Comment

Der Poetry Slam von Julia Engelmann bezieht sich auf einen Pop-Song von Asaf Avidan – One day / Reckoning Song „one day, baby, we will be old, oh baby, we’ll be old, and think of all the story’s that we could have told“

Er ist schon 6 Monate alt und bricht plötzlich, seit dem 11. Januar, Rekorde im Netz. 3.374.855 mal angesehen auf youtube bis heute. Millionen mal geliked, geteilt, geliebt und aber auch gehasst, wie hier Zeit.de und hier Süddeutsche.de

Der Slam berührt einfach, er ist ganz schlicht aber trifft voll in’s Schwarze, oder wie die meisten schreiben – einen Nerv – und wer’s nicht aushält – den nervt es eben.

Ihr wird vorgeworfen, den Erfolg „kalkuliert“ zu haben, sie soll angeblich nicht dichten können und die Verse seien holperig, schon seltsam, auf einmal sollen Poetry-Slams so hochwertig sein wie Goethe. Dabei passiert folgendes: beim Zuhören wird es ganz still im Hörsaal von Bielefeld, die eingeblendeten Gesichter des Publikums zeigen Bewegtheit und Erstaunen…
lass uns uns mal demaskieren
und dann sehen, wir sind die Gleichen
und dann können wir uns ruhig sagen, dass wir uns viel bedeuten…

Irgendetwas ist in diesem Auftritt und in diesem Text, das den Punkt trifft und auf eine ganz schlichte Art den Zustand vieler Menschen erfasst…
ich würde gern so vieles sagen aber bleibe meistens still
weil wenn ich das alles sagen würde, wäre das viel zu viel…

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