MEINUNGSBILDUNG – Wie bilden wir Meinung?

Felix Wiesner Assessment & Eignungsdiagnostik Leave a Comment

Die Frage ist für Eingungsdiagnostiker also, warum kommen wir zu ein und derselben Situation zu unterschiedlichen Meinungen? Können wir durch HARRISON ASSESSMENTS erkennen, wie der Meinungsbildungsprozess bei einem Kandidaten aussieht? – last noch least – warum ist das eigentlich wichtig?

Die Meinungsbildung wird im Harrison System durch eine Reihe von Sichtweisen und Input-Kanäle transparent, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind. Wir unterscheiden im HA System 20 unterschiedlich präferierte Kanäle. Dazu gehört beispielsweise, dass sich jemand gut an schriftlichen Vorgaben orientiert, ein anderer reagiert besser auf ein paar Worte vom Vorgesetzten. In der Skalierung sehen wir, welche möglicherweise auch konkurrierenden Input-systeme eine Person wahrnimmt.

Aus der Wahrnehmung ergibt sich nun, ob sich jemand zutraut, mit einer alleine gebildeten Meinung bzw. einem eigenen Eindruck zu arbeiten, oder ob die Person diese Meinung mit anderen Austauschen will. Das könnte dadurch motiviert sein, nicht allzu sehr aufzufallen, oder es könnte auch darauf beruhen, zusätzliche Aspekte mit einzubinden, die in der alleinigen Sicht der Person verborgen waren.
Jemand, der seine Meinung in einer für andere undurchsichtigen Weise bildet und diese Meinung konfrontativ einsetzt, wirkt auf seine Umwelt schnell ”dogmatisch” und findet weniger Verbindung zu der Gedankenwelt seiner Mitmenschen.
Jemand, der kaum zu einer eigenen Position und Meinung findet und ständig neuen Einwendungen folgt, wird auf andere unschlüssig wirken.
Aus den weiteren Zusammenhängen lassen sich aus Harrison Assessments auch die Motive für das ein oder andere Verhalten ermitteln, jedoch muss man festhalten, dass dogmatisches Verhalten für Führungskräfte mitunter problematisch sein kann, weil sie die inhaltliche Verbindung zu ihren Mitarbeitern verlieren könnten.

Sollte jemand die Balance finden, richtig zu fragen, und mit eigenem Input die Meinungsbildungsprozesse auch bei den Mitarbeitern zu beflügeln, wäre dies eine besonders erfolgreiche Verhaltenstendenz, die im Harrison System als Tendenz zum ”Wahrheit suchen” ausgewiesen und skaliert wird.

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