Coaching mit PEP – Raus aus der Energiekrise

Nora Augustin-Gross Coaching & Entwicklung Leave a Comment

„Von der Kundenpräsentation hing viel ab. Alles war gut vorbereitet, doch dann, wie aus dem Nichts tauchte ein Gefühl der Verunsicherung auf. Ich fing an zu schwitzen – wie unangenehm. Anschließend war ich völlig geschafft.“ Die Angst vor einer Blamage, die Sorge zu versagen, die Enttäuschung darüber, den eigenen Erwartungen nicht zu entsprechen, die Trauer um verpasste Chancen – Emotionen und Gefühle, die in der Arbeitswelt immer wieder anzutreffen sind.

Unser Denken wirkt sich auf unseren Körper aus und unsere Körperwahrnehmungen auf unser Denken. Geist und Körper sind untrennbar miteinander verbunden. Über den Blutkreislauf und Nervenbahnen werden ständig Signale ausgetauscht. Gefühle wie Angst und Trauer belasten und bringen uns aus dem Gleichgewicht. Überforderung sowie blockierende Glaubenssätze und Denkmuster stören den Energiefluss und führen zu psychischen und körperlichen Belastungen.

So stellt sich die Frage: Was kann man dagegen tun?
„Klopfen mit PEP“, ist in dem Falle oft meine Antwort. Was anfangs erst einmal Skepsis hervorruft, erweist sich für die meisten Klienten als sehr wirkungsvolle, effiziente und leicht erlernbare Technik, die für Entlastung und Entspannung sorgt.

PEP (Prozessorientierte Embodimentfokussierte Psychologie) nach Dr. Michael Bohne, Arzt und Psychotherapeut, ist eine Weiterentwicklung der Energetischen Psychologie (EP), auch allgemein „Klopftechnik“ genannt.

Die EP gehört zu einem relativ jungen Zweig der Psychologie. Sie verbindet östliche und westliche Ansätze und basiert auf der chinesischen Vorstellung des körpereigenen Energiesystems mit Meridianen und Akupunkturpunkten.

PEP nutzt konsequent prozessorientiert verschiedene Techniken aus der Energetischen Psychologie und bezieht die Wechselwirkung von Körper und Psyche (Embodiment) mit ein.

Mit PEP werden energetische Blockaden positiv verändert, indem bestimmte Akupunkturpunkte entlang der Hauptenergiebahnen (Meridiane) durch Klopfen oder Berührung stimuliert werden.
Eine weitere Komponente ist die Veränderung einschränkender Glaubenssätzen, die damit in Verbindung stehen. Durch Selbstakzeptanzübungen und reiben eines besonderen Akupunkturpunkts werden Selbstvorwürfe und Selbstentwertungen entmachtet und die Selbstbeziehung verbessert. Erfahrungsgemäß verändert sich dadurch auch häufig die Beziehung zu anderen vorteilhaft.
Die Besonderheit beim PEP-Verfahren ist der intuitive Kognitions-Kongruenztest (KKT). Es ist sozusagen eine „Probebohrung“ in das Konfliktfeld. Der Klient spricht laut einen Testsatz aus und spürt in sich hinein. Für verschiedene Persönlichkeitsanteile kann der Satz eine Provokation darstellen, so dass er sich inkongruent anfühlt. Dieser Test leistet einen nützlichen Beitrag zur Aufdeckung innerer Blockaden.

Wie wirkt PEP nun genau?
Eine Grundannahme ist, dass jeder emotionalen Störung eine Störung im Meridiansystem zugrunde liegt. Das Klopfen wirkt auf das Limbische System, unser Emotionshirn. Während man die Akupunkturpunkte beklopft und gleichzeitig an das betreffende Problem denkt, wird diese Störung behoben.

Wissenschaftliche Erkenntnisse der Neuropsychologie führen dies darauf zurück, dass durch die Fokussierung auf belastende Emotionen und gleichzeitiges Setzen von Körperreizen durch Klopfen eine Veränderung der neuronalen Verarbeitung stattfindet. Unser Gehirn nimmt eine Neuorganisation vor und das Problem wird als weniger belastend neu erlebt.

Außerdem wird beim Klopfen das körpereigene Hormonsystem angeregt. Serotonin sorgt für gute Gefühle. Positive Erfahrung fördert die Dopaminausschüttung und wirkt wie ein Belohnungssystem. Das Klopfen hat dadurch positive Auswirkungen auf den Gemütszustand des Menschen.
Darüber hinaus wirkt die Technik auf das vegetative Nervensystem. Durch das Klopfen tritt Entspannung ein, die den zuvor aktivierten Stress reduziert. Entspannung und Stress kann man nicht gleichzeitig erleben. Entspannung siegt über den Stress.

PEP ist gekennzeichnet durch die Integration von Leichtigkeit und Humor und dies auch bei sogenannten „schweren Themen“. PEP eignet sich außerdem als Vorbereitung auf besondere berufliche oder persönliche Herausforderungen und zur Aktivierung und Stärkung von Ressourcen. Die ideale Selbsthilfetechnik, denn PEP hat man immer „zur Hand“.

Literaturempfehlungen:
„Fengshui gegen das Gerümpel im Kopf“ und „Bitte Klopfen“ von Dr. Michael Bohne

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