Entscheidung – wer die Wahl hat, hat die Qual

Jennifer Julie Frotscher Führung & Persönlichkeit Leave a Comment

Wichtige Entscheidungen, wie beispielsweise einen Rücktritt, einen Arbeitsplatzwechsel oder eine Kündigung sollten nicht spontan und schon gar nicht affektiv- emotional getroffen werden. Die emotionale Haltung gibt zwar oftmals einen wesentlichen Impuls im Entscheidungsprozess, braucht aber auch besondere Aufmerksamkeit. Zu leicht stolpert man in eine der beliebten Fallstricke der Emotionen: beispielsweise durch eine Kränkung, durch Wut auf den Vorgesetzten oder ein Gefühl der Hilflosigkeit bei einem Konflikt im Team. Besonders eine Kränkung führt leicht zu einer Kurzschlussreaktion wie Kündigung oder Rücktritt, dabei kann jeder von uns lernen, sich weniger schnell, weniger stark und weniger lange gekränkt und verletzt zu fühlen. Einen Test zur Frage: „wie leicht bin ich gekränkt“, finden Sie hier

Wer sich plötzlich mit einer Situation konfrontiert sieht, die zunächst als untragbar erlebt wird, sollte eigentlich erst mal:
1. gar nichts tun
2. die Gefühle wahrnehmen, sich Zeit lassen
3. mit einem Freund oder Coach die Situation analysieren und aus verschiedenen Perspektiven betrachten
4. dann erst priorisieren und entscheiden

Manchmal ist es notwendig, eine Entscheidung zu treffen, die unangenehm ist und weitreichende Folgen hat, nicht nur für sich selbst:
„Der Rücktritt kann eine Befreiung sein“

Bild: Christa Kalz by Pixelio


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