Would you like to work happy?

Jennifer Julie Frotscher Führung & Persönlichkeit Leave a Comment

Gefunden bei Förster&Kreuz

Happy Computers ist eine Firma für IT-Training, die davon überzeugt ist, das Lernen Spass machen sollte. „Spass“, dieser eigentlich schon fast negativ besetzte Begriff ist in diesem Fall ernst gemeint. Die Grundregeln lesen sich auf der Homepage wie folgt:

Tell me and I will forget
Show me and I will remember
Involve me and I will understand

Henry Stewart ist der Gründer von „Happy Computers“. Interessanterweise bietet diese Firma die gleiche Art von Dienstleistung an wie viele andere, verlangt dafür aber das Doppelte – wie kann das funktionieren? Der Erfolg liegt an dem Managementmodell.


Quelle: www.happycomputers.co.uk

Statt über die Verbilligung von Produkten oder Arbeitskräften nachzudenken, beschäftigt sich Stewart damit, wie er die Kreativität, Leidenschaft, Lernbereitschaft und Eigeninitiative fördern kann. Führungskräfte werden nicht aufgrund von Zeugnissen, sondern aufgrund von realen Führungsqualitäten ausgesucht. Begeisterung für die Menschen und die 100prozentige Bereitschaft bei der Unterstützung ihrer Potenzialentwicklung ist das Führungsmotto. Das gleiche gilt für die Trainer oder Mitarbeiter.

Der Einstellungsprozess richtet sich nach diesem Grundsatz. Wer einen Job haben will, darf einen Tag lang beweisen, das er Talent und die Fähigkeit hat, dazuzulernen. Zu dieser Unternehmenskultur gehört auch, dass Fehler akzeptiert werden, Kritik zugelassen wird und dass die Menschen so sein dürfen wie sie sind.

Offensichtlich ein Unternehmen, das nicht nur offiziell und proforma das Wort „Schwächen“ gegen das Wort „Potenziale“ eingetauscht hat, sondern in der es tatsächlich gelebte Kultur ist, die auch noch mit Erfolg belohnt wird. Denn: Während die Branche in England insgesamt bis zu 30 Prozent Rückläufe verzeichnet, hat „Happy Computers“ seine Einnahmen verdoppelt.

Quellen:
Förster&Kreuz
Happycomputers
Happypeople


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